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FÜHREN VON UNTEN

Das übliche und meist nicht hinterfragte Führungsverständnis geht davon aus, dass Führung einseitig von oben nach unten erfolgt: Der/die Vorgesetzte gibt den Mitarbeiter/-innen vor, was zu befolgen ist und welche Spielregeln in der Organisation, Abteilung oder Gruppe Gültigkeit haben.
Betrachten Führungskräfte ihre Mitarbeiter/-innen als Experten für ihren Arbeitsbereich, dann gewähren sie ihnen Einflussmöglichkeiten auf Arbeitsabläufe und Entscheidungen. Diesen Einfluss gilt es für die Mitarbeiter/-innen sinnvoll anzunehmen und zu nutzen.

 

Inhalte

  • Führung von unten: Was ist das und was darf es nicht sein?
  • Erwartungen als wichtigstes Gesprächsthema zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter/-innen
  • Gespräche kurz und prägnant führen: Führungsaufgabe von oben und sanfte Lenkung von unten
  • Zu seiner Meinung stehen: Wie können Mitarbeiter/-innen als Experten für die eigene Arbeit auftreten?
  • Heikle Themen zwischen Vorgesetzen und Mitarbeiter/-innen besprechen
  • Probleme ansprechen: Respektvoll sagen, wo es „klemmt“
  • Konflikte thematisieren: Schneckenhaus, Explosion oder Chance?

 

Nutzen

  • Selbstbewusstsein für die eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen als Mitarbeiter/-in entwickeln
  • Die eigene Klarheit in der Kommunikation stärken
  • Die eigene Position in der Beziehung zur Führungskraft definieren

 

Zielgruppe

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Vorgesetzte haben und mit diesen respektvoll, aber selbstbewusst umgehen wollen

 

Methoden

Impulsreferate, Einzel- und Gruppenarbeit, Interaktionsübungen, Beratung von Praxisfällen, Feedback

 

Wo und wann

09. und 10. Mai 2011 / 9.00 - 16.00 Uhr /  Düsseldorf, Life Science Center 
Kosten: 650 € incl. Tagungspauschale, zzgl. MwSt.

 

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